iQLEDS Portfolio.
Finde die passende Architekturbeleuchtung.
Wand-/Deckenleuchten
Wandleuchten
IQL.FLAT.B – Flat
Flat
IQL.QUADRO.W – Quadro
Quadro
IQL.FLAT.W – Flat
Flat
IQL.SPHERA.B – Sphera

Sphera
IQL.QUADRO.B – Quadro

Quadro
IQL.SPHERA.W – Sphera

Sphera
Einbauleuchten
IQL.101.201 – Luna R

Luna R
IQL.101.214 – Luna R

Luna R
IQL.101.213.XL – Luna R

Luna R
IQL.101.216 – Luna R

Luna R
IQL.101.202 – Luna R

Luna R
IQL.101.227 – Luna S

Luna S
IQL.101.215 – Luna R

Luna R
IQL.101.213 – Luna R

Luna R
IQL.101.228 – Luna R

Luna R
IQL.101.203 – Luna R

Luna R
Hallenstrahler
IQL.100.550 – HiRay 120W/160W/200W

HiRay 120W/160W/200W
IQL.100.425 – HiCloud 200W

HiCloud 200W
IQL.100.267 – HiCloud 100W

HiCloud 100W
IQL.100.072 – HiCloud 300W

HiCloud 300W
IQL.100.500 – HiRay 60W/80W/100W

HiRay 60W/80W/100W
IQL.100.283 – HiCloud 200W

HiCloud 200W
IQL.100.261 – HiCloud 70W

HiCloud 70W
IQL.100.002 – HiCloud 150W

HiCloud 150W
IQL.100.444 – HiCloud 200W

HiCloud 200W
IQL.100.269 – HiCloud 100W

HiCloud 100W
IQL.100.101 – HiCloud 150W

HiCloud 150W
IQL.100.000 – HiCloud 150W

HiCloud 150W
Was bedeutet UGR und wie wird er gemessen? UGR (Unified Glare Rating) ist ein international standardisierter Wert, der die Blendwirkung einer Leuchte in einem Raum beschreibt. Die Skala reicht von 10 (kein wahrnehmbarer Blend) bis 30 (stark blendend). Je tiefer der Wert, desto angenehmer das Licht für die Augen. Orientierung: UGR 28 - leichte Blendung, einfache Lagerhallen oder Treppenhäuser UGR 22 — mittlere Anforderungen, Produktionshallen UGR 19 - erhöhte Anforderungen, allgemeine Büroräume (europäische Norm EN 12464-1) UGR 16 - anspruchsvolle Arbeitsplätze, technisches Zeichnen, Feinmontage UGR <13 - höchste Stufe, bildschirmintensive Arbeitsplätze, CAD-Arbeitsplätze, Kontrollräume Für klassische Büroarbeitsplätze mit Bildschirm gilt UGR≤19 als Mindestanforderung nach Norm. iQLEDS Büroleuchten erreichen teils UGR
Was bedeuten die IP-Schutzgrade? Der IP-Schutzgrad (Ingress Protection) besteht aus zwei Ziffern: Die erste steht für Staubschutz (0–6), die zweite für Wasserschutz (0–9). Wichtigste Stufen im Überblick: IP20 - kein besonderer Schutz, nur für trockene Innenräume IP44 - geschützt gegen Fremdkörper >1mm und Spritzwasser aus allen Richtungen - Badezimmer, überdachte Aussenbereiche IP54 — staubgeschützt und spritzwassergeschützt - Treppenhäuser, Eingangsbereiche, überdachte Aussenanlagen IP65 — vollständig staubdicht, geschützt gegen Strahlwasser - Fassaden, Carports, Industrieaussenanlagen IP66 - vollständig staubdicht, geschützt gegen starkes Strahlwasser — anspruchsvolle Industrieumgebungen IP67 - vollständig staubdicht, kurzzeitig wasserdicht bis 1m Tiefe IP68 — vollständig staubdicht, dauerhaft wasserdicht (Unterwasseranwendungen) Für Schweizer Aussenanlagen empfehlen wir mindestens IP54, für direkt bewitterte Fassaden IP65.
Was beschreibt die Lichtqualität einer LED-Leuchte — und welche Kennwerte sind relevant? Die Lichtqualität einer LED-Leuchte lässt sich nicht mit einem einzigen Wert beschreiben. Erst das Zusammenspiel mehrerer Kennwerte ergibt ein vollständiges Bild. CRI / Ra — Farbwiedergabeindex CRI (Colour Rendering Index) bzw. Ra beschreibt, wie natürlich Farben unter einer Lichtquelle im Vergleich zu Tageslicht wirken. Skala 0–100, je höher desto naturgetreuer. Der Ra-Wert berechnet sich aus dem Durchschnitt von 8 Pastellreferenzfarben (R1–R8), der erweiterte CRI umfasst bis zu 14 Testfarben. Orientierung: CRI <65 — nur für Aussen- und Industriebereiche ohne Farbkritikalität (EU-Mindestanforderung) CRI 80 — gesetzliches Minimum für Wohn- und Bürobereiche (EU-Verordnung Nr. 1194/2012), Norm EN 12464-1 CRI 90+ — sehr gute Farbtreue, empfohlen für Büros mit Anspruch, Verkaufsräume, Schulen CRI 95+ — exzellent, für Medizin, Grafik, Galerien, Kosmetik, Lebensmittelbeleuchtung CRI 97–100 — höchste Stufe, annähernd Tageslichtqualität Wichtig: Ein hoher Ra-Wert sagt noch nichts über die Rotwiedergabe aus — dafür gibt es den R9-Wert. R9 — Rotwiedergabe R9 ist der spezifische Farbwiedergabewert für gesättigte Rottöne. Er ist nicht im Standard-Ra enthalten, aber für viele Anwendungen entscheidend — Hauttöne, Lebensmittel, rote Dekorationselemente und Sicherheitsfarben enthalten viele Rotanteile. Eine LED kann Ra 90 erreichen und trotzdem einen schlechten R9-Wert haben. Orientierung: R9 50 — gut, geeignet für die meisten Büroanwendungen R9 >80 — sehr gut, empfohlen für Shops, Gastronomie, Kosmetik, Medizin Hochwertige LED-Hersteller geben den R9-Wert immer separat an — das ist ein verlässliches Qualitätsmerkmal. MacAdam-Ellipsen / SDCM — Farbkonsistenz Selbst wenn zwei Leuchten der gleichen Serie nominell identisch sind, kann die tatsächliche Lichtfarbe leicht abweichen — bedingt durch Fertigungstoleranzen. Diese Abweichung beschreibt der SDCM-Wert (Standard Deviation of Colour Matching), auch bekannt als MacAdam-Stufen. Der US-Wissenschaftler David MacAdam definierte 1942 Ellipsen im Farbdiagramm, innerhalb derer das menschliche Auge keine Farbunterschiede wahrnimmt. Je kleiner der SDCM-Wert, desto konsistenter die Lichtfarbe. Orientierung: 1 SDCM — kein wahrnehmbarer Unterschied, höchste Konsistenz 2–3 SDCM — kaum wahrnehmbar, empfohlen für hochwertige Installationen 4 SDCM — ANSI-Norm, noch akzeptabel für viele Anwendungen 5–6 SDCM — für einfache Allgemeinbeleuchtung noch zulässig (EU max. 6 SDCM) 6 SDCM — sichtbare Farbunterschiede, kritisch bei Wandflutungen oder Lichtlinien Praxisrelevanz: Bei Wandflutungen, langen Lichtbändern oder weissen Wänden sind selbst kleine Farbabweichungen sofort sichtbar. Für solche Anwendungen sollten ausschliesslich Leuchten mit ≤3 SDCM eingesetzt werden. IES TM-30 — Das modernere Messverfahren Der klassische CRI/Ra hat eine bekannte Schwäche: Er basiert auf nur 8 Pastellfarben und wurde ursprünglich für Glühlampen entwickelt. Bei modernen LEDs kann ein hoher Ra-Wert eine tatsächlich schlechte Farbwiedergabe verschleiern. Das 2015 von der Illuminating Engineering Society (IES) entwickelte TM-30-Verfahren behebt diese Schwäche mit 99 Referenzfarben aus dem Alltag und liefert zwei unabhängige Kennwerte: Rf — Fidelity Index (Farbtreue): Ähnlich dem Ra, aber auf Basis von 99 Referenzfarben. Skala 0–100, je höher desto besser. Rg — Gamut Index (Farbsättigung): Gibt an, ob Farben kräftiger oder blasser wirken als im Tageslicht. Referenzwert 100 = Tageslicht. Werte >100 bedeuten leicht erhöhte Sättigung, Werte 80, Rg 95–105 — gute Allgemeinbeleuchtung Rf >90, Rg 95–105 — Büros, Schulen, Gesundheitswesen Rf >95, Rg ≈100 — Museen, Galerien, medizinische Diagnostik Hinweis: TM-30 hat sich vor allem im amerikanisch-pazifischen Raum etabliert. In Europa wird weiterhin primär Ra/CRI verwendet, TM-30 wird jedoch zunehmend von Lichtplanern bei anspruchsvollen Projekten angefordert. Flicker / Flimmern — PstLM und SVM Flimmern ist eine häufig unterschätzte Lichtqualitätseigenschaft. Obwohl oft nicht bewusst wahrnehmbar, kann periodisches Flimmern zu Kopfschmerzen, Augenermüdung und in Industrieumgebungen zu gefährlichen Stroboskopeffekten führen — etwa bei rotierenden Maschinenteilen. Die EU-Ökodesignverordnung (EU 2019/2020) schreibt zwei Grenzwerte vor: PstLM — Kurzzeit-Flickerindex: Bewertet das für das Auge wahrnehmbare Flimmern. Grenzwert ≤1,0. SVM — Stroboscopic Visibility Measure: Bewertet den Stroboskopeffekt bei bewegten Teilen. Grenzwert ≤0,4. Besonders relevant in Produktionshallen und Werkstätten. Eine Leuchte gilt als flimmerfrei, wenn PstLM ≤1,0 und SVM ≤0,4. Das Betriebsgerät — nicht die LED selbst — ist der entscheidende Qualitätsfaktor für gute Flickerwerte. Welche Kennwerte sollte ich bei der Auswahl einer Leuchte verlangen? Büro / Allgemeinbeleuchtung → Ra ≥80, R9 >50, SDCM ≤3, PstLM ≤1,0, SVM ≤0,4 Hochwertige Büros / Schulen / Gesundheit → Ra ≥90, R9 >80, SDCM ≤3, TM-30 Rf >90 Shops / Gastronomie / Ausstellungen → Ra ≥90–95, R9 >80, SDCM ≤2 Industrie / Lager → Ra ≥65–80, Fokus auf Flimmerfreiheit (SVM ≤0,4) Medizin / Diagnostik / Galerien → Ra ≥95, R9 >90, TM-30 Rf >95 iQLEDS berät Sie gerne zu den passenden Kennwerten für Ihr Projekt.
Welche Dimm-Methoden und Steuerprotokolle gibt es bei LED-Leuchten? Es gibt analoge und digitale Dimm-Methoden. Die Wahl hängt vom Projekt, der Installationssituation und den Anforderungen ab. Analoge Dimm-Methoden (kabelgebunden) Phasenanschnitt (auch: TRIAC, Leading Edge) Der Klassiker für einfache Installationen. Ein elektronischer Schalter (TRIAC) «schneidet» die Wechselspannung am Anfang jeder Halbwelle ab, wodurch weniger Energie zur Leuchte gelangt. Günstig und weit verbreitet — jedoch nicht alle LED-Treiber sind kompatibel. Wichtig: Nur mit explizit TRIAC-kompatiblen Leuchten verwenden, sonst kann es zu Flackern oder Schäden kommen. Phasenabschnitt (auch: Trailing Edge, ELV) Ähnlich wie Phasenanschnitt, aber die Spannung wird am Ende der Halbwelle abgeschnitten. Schonender für elektronische Treiber, erzeugt weniger Wärme und ist für moderne LED-Leuchten besser geeignet als klassischer Phasenanschnitt. SCR-Dimmung SCR (Silicon Controlled Rectifier) ist die technische Grundlage hinter klassischen Phasenanschnitt-Dimmern. Im Alltag werden SCR und TRIAC oft synonym verwendet — beide funktionieren nach demselben Prinzip des Phasenschneidens. 0–10V Dimmung Ein separates analoges Steuersignal (0 bis 10 Volt Gleichspannung) wird parallel zur Netzspannung geführt und steuert die Helligkeit des Treibers. Bei 0V ist die Leuchte aus, bei 10V auf voller Helligkeit. Sehr robust, störsicher und weit verbreitet in Gewerbe- und Industriebauten. 1–10V Dimmung Ähnlich wie 0–10V, jedoch beginnt der Dimmbereich erst bei 1V — das entspricht ca. 10% Helligkeit. Die Leuchte lässt sich damit nicht vollständig über das Steuersignal ausschalten, sondern benötigt einen zusätzlichen Schalter. Oft in älteren Installationen oder bei Nachrüstprojekten anzutreffen. Moderne Treiber unterstützen häufig beide Standards. PWM (Pulsweitenmodulation) Digitale Dimmmethode, bei der die Leuchte sehr schnell ein- und ausgeschaltet wird. Das Verhältnis von Ein- zu Auszeit bestimmt die wahrgenommene Helligkeit. Flimmerfreier als analoge Methoden, wenn die Frequenz hoch genug ist (empfohlen >1000 Hz, in Industrieumgebungen mit rotierenden Teilen >3 kHz). Digitale Steuerprotokolle (kabelgebunden) DALI / DALI-2 (Digital Addressable Lighting Interface) DALI ist ein internationaler, kabelgebundener Standard zur digitalen Lichtsteuerung über einen Zwei-Draht-Bus (normiert nach IEC 62386). Jede Leuchte erhält eine eigene Adresse und lässt sich einzeln oder in bis zu 16 Gruppen dimmen, schalten und überwachen. Bis zu 64 Geräte sind pro Bus-Segment möglich. DALI ist bidirektional — die Leuchte meldet zurück, ob sie funktioniert, wie hell sie ist und ob ein Fehler vorliegt. Herstellerunabhängig und zukunftssicher. DALI-2 ist die Weiterentwicklung (ab 2014) mit strengerer Zertifizierung, echter Interoperabilität zwischen Geräten verschiedener Hersteller sowie erweiterter Unterstützung für Sensoren, Taster und Steuergeräte. DALI-2 ist rückwärtskompatibel — ältere DALI-Komponenten können weiterhin eingebunden werden. Die wichtigsten DALI-Gerätetypen (Device Types): DT1 — Notlichtsteuerung. Autarke Notleuchten lassen sich über DALI überwachen, testen und dokumentieren. Automatische Funktionstests (wöchentlich/monatlich) und Dauertests sind steuerbar und protokollierbar — wichtig für Normenkonformität. DT6 — Standard-LED-Treiber. Der am weitesten verbreitete Gerätetyp für einfaches, stufenloses Dimmen von einfarbigen oder festweissen LED-Leuchten. Jeder Farbkanal benötigt eine eigene DALI-Adresse. DT7 — Schaltsteuerung. Für einfache Schalt-Anwendungen ohne Dimmen. DT8 — Farbsteuerung. Der wichtigste Gerätetyp für moderne Lichtprojekte. DT8 ermöglicht die Steuerung von Helligkeit und Farbtemperatur über nur eine einzige DALI-Adresse — auch bei mehrkanaligen Leuchten. DT8 unterstützt vier Betriebsmodi: Tunable White (TW) — stufenlose Einstellung der Farbtemperatur zwischen warmweiss (~2700K) und tageslichtweiß (~6500K). Ideal für Human Centric Lighting. XY-Farbraum — präzise Farbsteuerung nach CIE-Normfarbtafel für höchste Farbgenauigkeit. RGB — Steuerung von Rot-, Grün- und Blaukanälen für farbiges Licht. RGBW — RGB mit zusätzlichem Weisskanal für sattere Farben und bessere Weissdarstellung. DT8 vs. DT6 kurz erklärt: Bei DT6 braucht jeder Farbkanal eine eigene DALI-Adresse (z.B. Warm-Weiss und Kalt-Weiss = 2 Adressen). Bei DT8 werden alle Kanäle über eine einzige Adresse gesteuert — weniger Aufwand, mehr Leuchten pro Bus möglich. Human Centric Lighting (HCL) DT8 Tunable White ist die technische Grundlage für Human Centric Lighting — ein Beleuchtungskonzept, das den natürlichen Tagesverlauf des Sonnenlichts nachbildet. Morgens kühles, aktivierendes Licht (>5000K), mittags neutralweiss, abends warmweiss (
Für welche Anwendungen sind iQLEDS Leuchten geeignet? iQLEDS liefert Leuchten für Büros und Bildschirmarbeitsplätze, Industriehallen und Produktionsbetriebe, Treppenhäuser und Korridore, Aussenbereiche und Fassaden sowie Wand- und Deckeninstallationen im Innen- und Aussenbereich. Alle Produkte sind für den Schweizer und EU-Markt ausgelegt und erfüllen die geltenden Normen. Bietet iQLEDS auch individuelle Sonderlösungen an? Ja — Sonderwünsche bezüglich Grösse, Farbe, Lichtfarbe (CCT) oder Funktion sind möglich. Nehmen Sie einfach Kontakt auf, wir beraten Sie gerne innert 24 Stunden.












